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2 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
269
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Z0.

Der Werth des Opfers.

t. B. Mos. 22, 1. 2.

O Stärke Gotles, Macht des Herrn IO meines Schöpfers Rechte!

Wie hoch bist Du, dem ich so gernEin würdig Opfer brächte!

Bin ich Dein Werk nicht? nicht Dein Lind?

Ein Kind der Macht und Liebe?

Wenn Inseln Dir ein Tropfen sind,

Bin ich, wenn ich Dich liebe,

Ein Erbe Deiner Himmel!

Was bin ich, Herr, ich bin durch Dich,

Mein Gut ist Deine Güte.

Hier bin ich, Vater, prüfe mich!

Mit glaubendem GemütheBring' ich ;um Opfer am AltarDir, was Du mir gegeben,

Bring' ich Dir auch mein Liebstes dar.

Mit Freuden Dir mein Leben

Denn in Dir ist mein Aller.

Abraham, der Gott liebte, zog in jenen Tagen der Urwelt, daDie Menschheit schon sich weit von: Himmlischen gelrennt Halle,Durch dre Einsamkeiten des Morgenlandes mit seinen Knechtenund Heerden. In Abraham war noch der Gedanke des ewigenLottes vorhanden, während andere Völkerschaften schon, gleichDen Thieren des Staubes, nur für die Wollüste der Erde undfür die Annehmlichkeiten ihres Leibes lebten.

. Es war zwischen ihm und dein Göttlichen noch jene heilige,^wunderbare Verbindung, die in den ersten Zeiten der kaumgeschaffenen Erde statt finden mochte. Er erfüllte nur denWillen des Herrn; baute nur ihm Altäre, nicht, gleich denHeiden, selbstgemachten Abgöttern, und das Köstlichste seinerHeerde opferte er dem Herrn, nach uralter heiliger Sitte.

^ Da prüfte ihn Gott, und sprach: Nimm Isaak, deinen einigenEwhn, den du so lieb hast, und gehe hin in das Land Morija,And opfere ihn daselbst zum Brandopfcr auf einem Berge, denich dir sagen werde. (1. B. Mos. 22, 2.)