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Werke « n d Glauben.
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Ach, ist der Lugend GrundIm Herzen umgeriffen.
Und wankt mein Glaub', o Gott,
Werd' ich nicht fallen müssen?
Deckte»' ich erst das Siel,
Das Du mir vorhältst, Dich,
Und Deinen Himmel, Herr!
Wer hält, wer rettet mich?
Dich fleh' ich, sei, o Gott,
Mir immer gegenwärtig,
Und mache meinen GeistZu allem Guten fertig!
Mein Mittler sei mein Trost,
Mein Beispiel und mein Rath;
Denn Alles prüfest Du,
Und richtest jede Thar.
länger ich bei mir im Stillen über die Wahrheit nachdenke.Laß der Mensch nur durch dek» Glauben wahrhaft selig werde,welchen Jesus gelehrt hat, je Heller und beruhigender wird siefür mich.
Es ist wahr, auch ich bildete mir oft ein, daß es im wahrenChristenthum nicht so sehr auf den Glauben, als vielmehr aufdas Thun ankomme. Allein seit ich wahrnehme, wie ich bei allerAnstrengung zu einem vollkommenen Leben dennoch in GotteSAugen sehr unvollkommen bleibe; daß ich es doch nie dahinbringe, durchaus heilig, das ist, rein von jedem Vergehen undFehler, zu werden: finde ich keinen Trost, als im Glauben andas Erbarmen Gottes.
Ich überzeuge mich immer fester, daß der Glaube des Christenallein der Grund seiner Tugend sei, weil er dadurch auch insolchen Augenblicken von Fehltritten abgehalten wird, wo ihnkein fremdes Auge belauscht und er ungestraft sündigen könnte.Aber der Hinblick auf den Allwissenden, der Hinblick auf denVergelter, die Erinnerung an die Stunden der Ewigkeit schrecke