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1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
470
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Verbesserung gottesdienstlicher Gebräuche, zur Verherrlichungder Tempel, zur Vermehrung öffentlicher Andacht in meinerBekanntschaft, in meiner Gemeinde, in meinem Vaterlandeimmer reger und thätiger werde!

52 .

Schädlichkeit bildlicher Vorstellungen von Gott.

Zoh. 4, 24.

ES fröhnten Völker tobten Götzen,

Geschöpfe fielen ohn' EntsetzenAbgöttisch vor Geschöpfen hin.

Umsonst sprach Gott aus hohen Fernen,

Umsonst von Miriaden Sternen;

Der Ewige sprach laut: Ich bin!

Ich bin arlein Gott! Ach, die BlödenVernahmen es mit irrem Sinn;

Sie hielten es für Staubes-Reden,

Und fielen vor dem Staube hin.

Und meinten, daß fie Gött-er hätten,

Und schmiedeten sich Sklavenkctte»,

Und bald war auch das Laster Gott.

Da diinklen Einige sich klüger,

Und lachten dieser Selbstbctrnger:

Ein Thor war bald des andern Spott.

Allein Gott über alle Götter,

Dich findet auch der Wcis'rc nicht.

Blind ist der Pöbel, blind sein Spötter!

Wer dich erklärt, irrt ohne Licht.

Urgeist der Geister, Du nur weiseHast Alles in des Alles KreiseNach Zahl , Gewicht und Maß gestellt.

ES schfft der Wahnsinn nur im Traum«

Allmächt'gen Staub im öden Raume,

Und schafft aus solchem Deine Welt.

Der Blödsinn hüllt in Dämmerungen,

Zn menschliche Gestalt Dich ein;

Du kannst von keinem Raum umschlungen,

Von keiner Zeit beschränkter sein!

Ä)eriii ich das unbegreiflich Wundervolle in den Werken Gottesmit chrfurchtvollem Erstaunen betrachte, oder schaudernd undanbctend den Finger Gottes in den merkwürdigen Begebenheitenmeines eigenen Lebens, und in den Schicksalen anderer Menschen