Druckschrift 
1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
416
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Beistand, Trost zu bringen, deren Mitglieder unter den Waffenstehen im Angesichte des Feindes und umzingelt von Todes-gefahren? Wer hindert dich, Waisen, Wittwen und Geschwisterderer zu unterstützen, die heldenmüthig im Kampfe für des Vater-landes Freiheit un-d Wohlfahrt fielen? Siehe, sie sind auch fürdich in den Tod gegangen; sie haben auch für deine Sicherheitgeblutet. Du genießest noch einigen Wohlstand! aber nur darumfreuest du dich noch deines Eigenthums, deiner Kinder, deinesLebens, weil jene Tapfer» den Muth und die Entschlossenheithatten, für dich und die Deinigen im Tode untcrzugehen. Wie,wenn die, welche die Wahl traf, für dich und dein Gut in denStreit zu ziehen, feigerweise gewichen wären? dich und dein Guteinem erbitterten Sieger überlassen hätten? Was wäre dirgeblieben? Was wäre den Deinigen für ein Loos geworden?Was hättest du deinen Kindern geben können? Sie gaben ihrganzes Dasein für dich, und wenn du ihren Hinterlassenen undPer^gsfeten die Hälfte deines Guees gäbest, würdest du damitschon Gleiches mit Gleichem vergolten haben?

Wir sollen auch das Leben lassen für die Brü-der! Ist aber das Leben nicht mehr werth, denn Kleidung undSpeise? Wer will mit diesen geizen, wenn Andere jenes fürrhn wagen?

Gerechter Gott, wir haben vielfältig erkannt, daß jederSünde ihr Strafengel folgt, der Sünde des Einzelnen, wie derSünde eines ganzen Volkes!