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1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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Fürsten und Obrigkeiten den Frieden des Landes beibehaltenhätten, wenn es in ihrer Macht gelegen wäre? Wer weiß nicht,daß sie ihr eigenes Leben und Vermögen, das Leben und Blutihrer eigenen Söhne und Verwandten, ihre Ehre und Krone auf

das gefährliche Spiel setzten? ^

Waren sie aber unschuldig an den Uebeln des Krieges, " . . ^

welche einen großen Theil der Welt bedrückten: an wem lag ^ ^

die Schuld? An entfernt wohnenden Fürsten und Völkern? ^

Können wir die Beweggründe nennen, durch die sic widerihren eigenen Willen gezwungen sind, die Kriege fortzusetzen?

Wäre ein übereilter Friedensschluß nicht vielleicht ihrem Glück, ^ihrem Wohlstand, ihrer Ruhe gefahrvoller, als der blutigeKrieg selbst? Wir sind nicht vermögend, die Ursachen richtigeinzusehen, die einen Menschen, der in unserer Nähe wohnt, «vmlbmzu Entschlüssen bringen, welche ganz seinen Neigungen entgegen MMWlsind wie wollen wir uns denn über entfernte Nationen und mUtz, v

Thronen zu vollkommen gerechten Richtern auch nur mit einiger dli jW

Gründlichkeit aufwerfen? MWsM

Wir selbst werden in Allem, was wir thun, mehr oder weniger md >

durch den Zusammenfluß von vorausgesehenen oder unerwarteten md Gws k

Umständen geleitet. Diese Umstände hängen nicht von uns ab; Nemchui

eben so werden Fürsten und ganze Nationen durch Umstände chlWun,geleitet, die nicht von ihnen abhängen. Die ganze Verkettung ch«,der Schicksale der Menschen wie der Völker gleicht dem Räder- ^

werk einer Uhr. Eins greift ins Andere. Keines steht unberührt M ^ ^vom Andern. Der Druck gegen das Eine bringt Druck undBewegung durch das Ganze. Lchch ^

Und wer regiert das große, millionenfach zusammengesetzte ,

Getriebe der Schicksale? Ist es das Werkeines mächtigen Fürsten? ^ ^

Ach, der mächtigste aller Fürsten ist, wie der ohnmächtigste aller '""

Unterthanen, nur ein Mensch; ist als Mensch von den Umständenabhängig, ist Werkzeug der ewigen Vorsehung, wider welche ervergebens zu streiten versuchen würde.

Gott, der die Welten des Himmels leitet und den Säst, dcraus dem Schoos der Erde durch den Keim der geringsten Pflanzenemporsteigt, Gott leitet auch das Schicksal dcr Nationen, wie