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1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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und Christus zeigt durch Lehre und Wandel, daß keine Religions-partei davon ausgeschlossen sei warum soll die Verschiedenheitder Religionsgrundsätze ein Hinderniß für tugendhafte Seelenwerden, die Ehe zu schließen?

Einst stehen wir Alle vor Gott; wir Alle sind seine Kinder,ohne Unterschied des Standes, der Sprache und des Glaubens.Alle waren wir unschuldig daran, in dieser oder jener Religiongeboren zu sein; aber Alle waren wir schuldig, den WillenGottes zu thun, der in allen Religionen offenbaretist, und der selbst den Heiden kein Geheimniß ist. (Rom. 2, 13.14. 1Z.) Nicht unsereMeinung, nicht unsere schwacheErkenntniß, nein, unsere That wird gerichtet werden!Nicht das Lallen des Unmündigen wirst Du verdammen, derDich in seiner Einfalt und nach seiner Väter Weise verehrt,oGott, oVater aller Volker; sondern Du wirst es hören!Du verstehst es allein! Bei Dir allein ist Licht und Wahrheit;der Mensch wandelt in den Dämmerungen des Jrrthums.

Ja, unser Vater, der Du bist im Himmel, DeinName wird geheiligt von allen Völkern, in allenReligionen, von den Weisesten wie von den Unmündigen, wennsie nur Dich lieben, nur Deinen heiligen Willen thun! Aberauch wird Dein Reich, Deine Seligkeit zu ihnen kommen;Keinen von ihnen, die Dich liebten, wirst Du verstoßen Duwarst es, der Du ihre Geburtsstunde, ihre Erziehung, ihreSchicksale ordnetest. Und wenn Dein Wille hier auf Erdenvon ihnen geschieht, blickst Du erbarmend auf ihre Schwachheitund verzeihest ihre Gebrechen.

Du bist der Allbarmherzige, der Allbcglücker! Denn Deinist das Reich, und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.Amen.