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Des Christen Pflicht für Sittenei >rfaltim Vater tan de.
Jcs. 3 / 16 — 26 .
Lernt immer Heller/ was beglückt/
Was Menschen adelt/ hebt und schmückt/
Was jedes Volk und jeden StaatErhoben und erniedrigt hat.
ES ist der Sitten Rcinigkcit;
ES ist des Rechtes Heiligkeit;
ES ist/ wenn du/ Religio»/
Die Hütte schmückest und den Thron!
Fürsten klagen die Entartung ihrer Völker an; Völker dieLeidenschaften, den Ehrgeiz, die Ueppigkeit ihrer Fürsten. Wieviel Jammer schreit von der Erde hinauf zum Himmel!
Aber woher dies allgemeine Elend der Welt?-
Ist dies Strafe Gottes für die Sünden der Völker nndFürsten? — Wie schrecklich wäre diese Strafe! Wie schrecklichder richtende Gott! — Ja, und es ist die Hand Gottes, welcheuns straft; Gott hat gerichtet!
Denn also hat es die Weisheit des Weltordners gestiftet,daß Verderben von außen die Folge des Verderbens von innenwird; daß böse Sitten böse Zeitalter gebären; daß einzelneMenschen, daß ganze Nationen, wenn sie die Bahn der Einfaltund Natur verlassen, wenn sie den Gesetzen der Vernunftentsagen, wenn sie dem Willen Gottes, durch Jesu Mund aus-gesprochen, Hohn bieten und mit thierischer Klugheit in thierischerSelbstsucht verderben, untergehen müssen, Selbstmördern gleich,in den Dualen sich selbst bereiteter Gifte.
Gott legte zum Wahnsinn der Sünde die Schmerzen derStrafe; aber der Mensch ist es, der mit der Sünde seine Strafeergreift. Dies ist die Erfahrung des Menschenlebens; dies derInhalt der ganzen Weltgeschichte; dies das Geheimniß der gött-lichen Weltordnung.
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