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meinem guten Willen verkannt: Du, o Allwissender! Du, oHerzenskundiger! verkennst meinen Sinn nicht. Und ärnte ich auchzuweilen Undank für meine Aufopferungen und Bemühungen — ^ Hist!
ich rechne ja auf keinen Dank der Welt, auf keinen Lohn vonMenschenzungcn und aus Menschenhänden. Vollendung meinesunsterblichen Geistes, Reinigung und Stärkung und Erhebungmeiner unvergänglichen Natur, das D i r Aehnlichwerden, o Vater, ^
Vater im Himmel! — nur dies ist mein Ziel. i
Wie das liebliche Abendroth nachzieht einer untergehendcn l
Sonne: so begleitet einen edeln Menschen die schöne Wirkungeines guten Beispiels. D Gott, o Gott, könnte auch ich durch ^
meine Handlungen andere gute Seelen zur Selbstthätigkeit ^
erwecken; durch das Beispiel meines Lebens das Leben Andererverherrlichen! So würde ich doppelt selig sein, selig in Andern,selig, mein Gott, in Dir! Hchm llri
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