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Gemeinnützigkeit.
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^Lhr führet mit freundlicher Hand den Fremdling durch eureStadt. Ihr zeiget hinauf zu den weitläufigen Gebäuden vonTempeln und Spitälern, Waisenhäusern und Schulen, undsprechet: Das ist gestiftet worden durch die Wohlthätigkcitunserer Väter.
Ihr führet eure Kinder vor das Bildniß oder die Bildsäuleirgend eines großen Mannes, und eure Seele erhebt sich mitstolzer Rührung, indem ihr die Thaten und das Leben eurerherrlichen Vorfahren erzählet. Ihr sprechet: Dieser Edle hierist den schönen Tod für sein Vaterland im Felde des Kriegesgestorben; — jener dort starb für die Wahrheit und Aufrecht-haltung unsers Glaubens, unserer Religion! — Hier ein anderer,welcher die höchsten Ehrenstellcn seines Vaterlandes bekleidete,f aber in Armuth starb, weil er Alles zum Besten der Bürger-schaft hinopserte! — Dort ein anderer, der seine Tage undNächte, sein Vermögen, seine Freunde, Alles aufopferte, umsein Vaterland durch den Ruhm der Wissenschaften, oder durchnützliche Erfindungen und Entdeckungen zu verherrlichen.
Höret die Stimme der Völker. Sie verkünden euch alleden Ruhm ihrer Vorwelt. Sie preisen mit Stolz die Helden-thaten ihrer vergangenen Tage. Sie besingen in Liedern dieGröße und die Kraft ihrer Väter. Sie sprechen von ihren Alt-vordern wie von eine»: edlern Menschengeschlecht. Keine Nationwill der andern in Rücksicht der rühmlichen Vorzeit den erstenRang zugestehen.
Wer waren denn die Menschen jener Vorzeit, die ihr solaut und mit beständiger Begeisterung preiset? Wodurch ver-mochten sie, so viele große Dinge zu thnn? — Waren jeneerhabene Menschen einer edlern Abkunft, als wir? Hatten sieetwas Göttlicheres, als wir? Hatten sie nicht dies Fleisch und