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1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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wir mit uns durch das Leben nehmen, von der Wiege bis insGrab; ist wie ein bleibendes Unterpfand anzusehen, welches wirvom Verein mit Gott aus den frühesten Tagen der Kindheit mituns nehmen.

Ost erinnere mich in stillen Stunden dies erste, bleibendeGeschenk, das mir als Säugling ward, an die Stunde, inwelcher ich es vor der gesammten Christen - Gemeinde empfing,während die Mutter für mich daheim zu Gott betete. Ach, binich dieses Namens, bin ich jener Stunde, bin ich jenes Gebetsder Mutter immer würdig geblieben? Habe ich den Bund mitmeinem Jesu tr-eu gehalten? Eingeweiht in seine Lehren,habe ich sie mit Sorgsamkeit im Herzen bewahrt, im Lebengeübt? Als ich in meiner kindlichen Unschuld ausgenommen wardzur Kindschaft Gottes, wußte ich nichts darum; und als ichdarum wußte, wie stand es mit der Unschuld meiner Seele?O Gott, ich war ein Mensch, und nicht ohne Leichtsinn, ohneUcbereilung, ohne Leidenschaft und ohne Fehler. Aber diegöttlichen Worte Deines Sohnes Jesu erwärmten doch oft meinHerz. Wenn ich schon oft fehlte, ich wandte mich doch Dirwieder zu mit kindlichem Vertrauen auf Deine unendliche Vater-liebe. Wenn ich auch auf die erste Unschuld meiner Jugend nichtmehr stolz sein darf, ach, wie schnell entsteh das Paradiesmeiner Kindheit, und ich trat hinaus in die stürmische Welt, mirselbst überlasten! so will ich doch nun streben, die Tugenddes Christen zu meinem Schmuck zu machen an die Stelle derkindlichen Unschuld. Durch Jesu Sinn und Lehre will ich ineinenSinn reinigen, und wie an seiner Hand vor Dir wandeln. Soerfülle ich noch jetzt die Sinnbilder der heiligen Taufe an mir.Ich wasche mich gleichsam in seinem Blute von Sünden rein;ich befreie meine Seele durch die mit seinem Blute besiegeltenWahrheiten von den mir anklebcnden Fehlern.