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1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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17.

Häusliche Freuden.

Gvr. Sal. 7, 15.

Nor der fernen Zukunft zagenWill ich nicht.

Es gebricht

Keinem Tag an Plagen.

Heute leb' ich! Bin ich morgenNicht- vielleichtSchon erbleicht?

Warum will ich sorgen?

Ich will nur vor allen DingenSuchen, mirWeisheit hier,

Tugend zu erringen.

Was mir sonst noch nützt hienicde».

Das wird mir,

Herr, won dirLa gewiß beschicdcn.

^8on allen Arten irdischer Lebensfreuden ist keine tiefer in alleGefühle des Lebens eingreifend, als die häusliche Freude.Wir können uns unter Fremden ergötzen, zerstreuen; unserVergnügen kann oft in ausgelassenen Muthwillen, in übertriebeneLustigkeit entarten : und doch ist hier die Freude nicht so erwär-mend und rein, als wenn wir sie in der Mitte unserer Vertrau-ten genießen. Wir können auch einsam ein stilles Vergnügenempfinden ; aber doch ist die Lust, welche wir mit einem geliebtenHerzen thcilcn, doppelt süß. Warum zieht der Seefahrer hinausin die Stürme des Weltmeers, in alle Gefahren und Beschwerdenentfernter Himmelsstriche? Er will sein Vermögen vergrößern,um cs dann in den Schoos seiner Familie schütten zu können.Für Unbekannte wagt er sein Leben nicht. Was liegt dem Ehr-begierigen daran, ob man ihn in andern Ländern bewundert?Aber in der Heimath erst schmeichelt ihm der Nuf der Fremde;wenn seine Verwandten, seine Freunde und Freundinnen, seineehemaligen Gespielen Theil an der Ehre nehmen, oder dochdarum wissen. Denn Jeglichem ist seine Familie, sein Haus