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Glück des Retchthums.
Matth. 27, 57 —eo.
Beglückt ist, welchen Gott beglückt.
Mit Erdcngütern reich geschmückt;
Zn seinen Händen liegen nunDie Gaben, Vielen wohlzuthun!
Haushalter Gottes soll er sein,
Nicht sprechen: was ich Hab', ist mein,
Nein, es ist Gottes Eigenthum,
ES sei gebraucht zu Gottes Ruhm.
' D-e Welt zum Segen glänzet er
In seiner Tugend herrlicher,
Als durch die Mittel seiner Macht,
Als durch den Schimmer seiner Pracht.
Einst spricht von ihm die Nachwelt dann:
Er war ein edler Christ und Mann;
Er, durch die Frömmigkeit verklärt,
War seines Glücks und Vorzugs werth.
§8r'e ein Verbrecher zwischen Verbrechern hatte der Messias amgroßen Tage des Schreckens sein Leben ausgeblutet. -Sein er-starrter Leichnam hing einsam am Kreuze in der Dämmerungder eintretendcn Nacht. Das gaffende, gleichgültige Volk warauseinander geeilt. Die Feinde Jesu, triumphircnde Zeugenseines Todes, hatten ihre Rache in seinem Blute gestillt, undwaren zurück nach Jerusalem, ihren Sieg zu feiern. Die schüch-ternen Freunde und Geliebten des Erlösers wagten es vor demArgwohn des Pöbels nicht, dem Gekreuzigten nahe zu sein. Auchsie entfernten sich weinend, und verbargen in heimathlichen Woh-nungen ihren unendlichen Schmerz. Einsam stand Golgatha,und in der Dämmerung der Nacht das Kreuz mit dem göttlichenTodten. Da nahten sich von Jerusalem her mit eilenden SchrittenMänner voll liebreichen Sir. es. Sie gingen zum Kreuze desErlösers und nahmen den Leichnam ab. Es war Joseph vonArlmathia, eitler der reichsten und angesehensten EinwohnerJerusalems, und Mitglied des hohen Raths, welchen selbstPilatus, der römische Landpstcger, ehrte. Aus sein Verlangen
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