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1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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Darum will ich auch nicht mehr mit Furcht und Bangigkeitsorgen, sondern mit Much und ruhigem Herzen. Nur so belohntsich die Sorge, nur so ist sie dem durch die Lehre Deines SohnesJesu Christi geheiligten Gcmüthe angemessen. Jede andere istentweder störrischer Eigenwille, oder allzuinbrünstigcs Festhaltenqn dem, was nicht unser ist und sein soll, oder allzugeringesVertrauen auf Deine väterliche Weisheit und Vorsehung. Warumsollte ich denn auch zaghaft sorgen, da Du am besten weißt, wasmir nütze ist, und Du mit Deiner Vaterliebe beständig für michund die Meinigen Fürsorge trägst?> Ich will meine Pflichtenerfüllen, für das, was ich in meinem Verhältnisse, in meinemStande thun muß, Sorge tragen alles Andere überlasse ichDeiner Leitung. Da werfe ich meine Sorgen auf Dich, o Herr,Du wirst es wohl machen. Amen.

1Z.

Gefahren der A r m u t h.

Jcs. Sir. tl, ll.

Gott der Schwachen, Gott der Armen,

Freude der Bedrängten, gibLeidenden Tu Tein ErbarmenUnd erbab'nen Glaubcnstricb,

Dem Vertrauen kühnen Schwung,

Dem Verlangen Sättigung.

Gib dem, der Dich bittet! WendeDich nicht, ficht man Dich, zu lcih'n!

Voll sind Deine Vaterhände,

Gern gibst Du den Kindern Dein!

Und Dein treues VatcrhcrzEicht der Armuth biltern Schnurr-

^cn Vorzug und Wcrth einzelner Menschen, so wie ganzerVölker, nach dem Rcichthum bcurtheilcn, den sic besitzen, ist ebenso verkehrt, als gewöhnlich. Die edelsten und weisesten Völkerwaren nicht immer die reichsten, so wenig cs die edelsten undweisesten Menschen waren; und umgekehrt waren die beaütcrlstenVolker und Menschen nicht immer die xrciswürdigstcn.

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