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1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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zur Eitelkeit, zum sinnlichen Wohlleben auf? Ach, habe ichdas, was ich einen, Weinenden abschlug, nicht zuweilen mitLust verschwendet, allerlei unnütze Gelüste zu stillen? War ichimmerdar ein weiser Haushalter über das, worüber mich DeineGnade setzte?

Allwissender Gott, ich war noch nicht, was ich sein sollte!Darf ich es läugnen vor Dir? Wie wankte ich oft zwischenunzcitiger Kargheit und unzeitigcr Freigebigkeit und Verschwenddüng! Wie selten ging ich den goldenen Mittelweg der Mäßigung;wie selten wog ich mit Besonnenheit im Gebrauche meines Ver-mögens die hohen, Pflichten gegen die geringer,, ab; wie oftgebrauchte ich mit Selbstsucht zu unnützen Dingen, was zumSegen von unübersehbaren Folgen für Andere hätte werdenkönnen!

Ach, ich erkenne mit Scham meine Schwächen; ich crrötheund zittere vor ihnen! Nicht ferner soll cs also sein. Ichwill auch auf diesen Theil meines Lebens und meiner Denkartaufmerksamer werden. Alle meine Habe ist ein Darlchn vonDeiner Hand, daß ich dadurch mir und den Meinigen cm,heiteres Loos auf Erden bereite, und meine Glückseligkeit erhöhe,indem ich Anderer Glückseligkeit bewirke. Ach, daß ich cs sobetrachte, so benutze, dazu verleihe mir Kraft, Vater undGeber aller gute» Gaben! Amen!