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1 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
16
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nung, in der Du die Welt regierst, ist weise, wunderbar, undauf die höhere Seligkeit derer gerichtet, die Du hast erschaffenwollen. Ja, auch ich gehöre zu dieser heiligen Weltordnung,die ewig und unzerstörbar ist, wie Du; auch ich bin von Dirals Glied in dieselbe gezählt. Und selbst die traurigen Schicksale,wenn ich sie mir auch nicht durch eigene Unvorsichtigkeit zugezogen' hatte, Schicksale, die ich nicht verwehren konnte, Schicksale,unter denen mein Herz geblutet hat selbst sie waren in DeineWeltordnung von Ewigkeit her eingerechnet. Und was Duthust, das ist wohlgethan!

Ach Gott, mein Gott, voll unerschöpflicher Gnade! achVater, mein Vater, voll namenloser, unaussprechlicher Güte,verlaß mich nie! Verlaß mich nie, und die lieben Meinigen!Verlaß uns nie, auch wenn wir fehlen sollten. Deine Kinderirren; weinend kehren sie immer wieder zu Deiner Barmherzig-keit zurück.

Ja, Herr, mein Gott, bis hieher Haft Du mir ge-holfen; Du wirst auch ferner helfen. Siehe, ver-trauensvoll richte ich meine Blicke nach Dir. Wie ein schwachesKind sich voller Liebe und inniger Zuversicht an die Hand seinesVaters und seiner Mutter hängt, so hänge ich mich an Dich.Ich will den Lehren Deines heiligen Sohnes, den Lehren meinesErlösers Jesu Christi, folgen, denn cs ist Dein Wort, das eruns gebracht hat; und dann mit stiller Ergebung das Verhäng-niß erwarten, wie Du es mir und den Meinigen im künftigenJahr bereitet hast.

Dir vertraue ich, darum wage ich auch keine Bitte zu Dir.Du allein weißt es, was mir und den lieben Meinigen heilsamist, und Du wirst uns geben und begegnen lassen, was unswohlthätig werden kann.

Freilich, o mein Gott, o Du Allwissender! mancher heiße,innige Wunsch bewegt mein Herz, mancher kleine stille Wunsch,welchen ich fast Niemanden entdecken möchte, um nicht verkanntzu werden; mancher Wunsch, den ich laut und mit Thränen aus-rufen möchte; ach! wenn dieser mir erfüllt würde! O Du kennst