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schen Kirche übergehen, desto stärker werden die Zeit-genossen von entgegengesetzter Denkart sich aufgefordertfühlen, auch ihrer Seitö nicht zu verbergen, was sieim Herzen tragen, und auch durch ihre öffentliche Zu-stimmung die Sache zu heben und zu stützen, wel-cher sie langst durch ihre Ueberzeugung und Gesinnungangehöreten. Das aber zu thun, werden sie um soweniger Bedenken tragen, da sie nicht mehr, wie vor-mals, durch den Eintritt in eine andere kirchliche Ge-sellschaft mit ihren Familien und bürgerlichen Ver-hältnissen zu brechen genöthigt sind, und die in ihrerEntwickelung fortgeschrittene protestantische Kirche vondenen, welche sich ihr zugesellen, nur die Billigungihrer Grundsätze verlangt, aber nicht die Zustimmungzu allen den Lehrbesiimmungcn, welche hier die Con-cordienformel und dort der Heidelberger Katechismusfeststellete. Weit ist auch im katholischen, von derWissenschaft erleuchteten Deutschland die protestantischeDenkart ausgebreitet, und an vielen Orten bedürftees, nach den mir von wohlunterrichteten und glaub-würdigen Männern mitgetheilten Versicherungen, nureiner äußern Veranlassung und eines Führers, umganze Gemeinden von der Sache Roms und der Hie-rarchie zu trennen.
Von Neuem hat in diesem Augenblicke die Rei-bung und der Kampf zwischen demKatholicismuS unddem Protestantismus in Deutschland begonnen, welcheraber, weil dermalen das kirchliche Interesse nicht mehrso, wie im sechszehnten Jahrhunderte, mit dem politi-schen Interesse verwebt ist, nicht in Religionskriegeausschlagen, sondern ein Kampf der Geister bleibenwird, aus welchem die Sache (siegreich davon gehen