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Die Rückkehr katholischer Christen im Großherzogthume Baden zum evangelischen Christenthume
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und leben angewendet, und 2. die zwey Sacramente,Taufe mit Wasser, und heiliges Abendmahl, unter denbeiden äußern Zeichen, Brod und Wein — von demgöttlichen Stifter der christlichen Kirche selbst so, undzu solchen Gnadenmitteln angeordnet, auch mit beson-dern Verheißungen begleitet.

Frage.

Wird auch hierin von Euch allen die ursprüng-liche, reinbiblische, evangelische lehre erkannt und be-kannt ?

Sah 6.

In dem h. Abendmahle insonderheit erkennt dieevangelische Kirche den hohen heiligen.Werth, welchenJesus Christus dem Genüsse der äußern, ihre irdischeNatur beybehaltenden Zeichen, als Genuß zugleich sei-nes Leibes und Blutes beygelegt hat, sie verbindetaber nach Jesu deutlichem Worte: Nehmet, esset u.s. w. nur mit dem wirklichen Genüsse dieser durch dieEinsehungsworte dazu bestimmten äußern Zeichen alledie erweckenden, heiligenden, stärkenden und tröstendenWirkungen auf das Gcmüth und leben des Commu-nikanten, welche der göttliche Stifter dieses geheimniß-vollen Mahles damit beabsichtigte.

Hiernach erkennt die evangelisch-protestantischeKirche 1. keine Verwandlung, welche es auch sey, desBrodes und Weines in den leib und das Blut JesuChristi, und somit auch die besondere hohe Verehrungder Hostie nicht, welche derselben aus dem Grundejener Verwandlung auf so mannichfaltige Art erwiesenwird. 2. Eben so wenig erkennt sie die Vorstellungoder Meinung, daß unser Erlöser Jesus Christus injeder Messe oder Abendmahlshandlung jedes Mal und