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suchte von 1788 bis 1790 die Ritterakademie zuLüneburg, und bezog dann die Universität Göt-tingcn, welche er nach vierjährigem Aufenthalte,wohl vorbereitet für den Staatsdienst, verließ.Noch verlieh Fricdrich's Geistesgröße der Verwal-tung des preußischen Staates so hohen Glanz,noch lebte in naher Gegenwart die Erinnerung andes Einzigen thatcnreichc Conseguenz, welche,der Segen seines Volkes, selbst aus Mißgriffenreiche Aerndte zu ziehen wußte; noch war diepreußische Staatsverwaltung ein Gegenstand derBewunderung und Nacheiferung aller europäischenReiche; so entschied sich der junge Bülow, dempreußischen Staate sich zu widmen, eine Wahl,deren Ausführung dadurch erleichtert wurde, daßseines Vaters Schwester-Sohn, der jetzige Staats-cauzler, Fürst von Hardenberg, damals diri-girender Staatsminister in den preußisch - fränki-schen Fürstenthümern, deren Regierung Vorstand.Bülow ging 1794 nach Bayreuth, wo er alsAuscultator, dann als ReferendariuS bei demCammereollegio angestellt wurde. Zu gleicher Zeiterhielt er in dieser Dualität Zutritt zu der Cam-mer in Ansbach und arbeitete bei beiden Eollegienin allen Administrationszweigen, besonders inSteuer - und eigentlichen Regierungssachen.Bald zum Assessor bei der bayreuthischen Cam-mer ernannt (1796), blieb er in diesem Verhält-nisse bis 1801, wo er, nach Berlin gerufen,