Druckschrift 
Betrachtungen über die Oeffentlichkeit und Mündlichkeit der Gerechtigkeitspflege
Entstehung
Seite
428
Einzelbild herunterladen
 

stat daselbs gelegen zwischen Asem des Khnogler und3örig des Schneider Häuser, daß vor Zeiten FridreichWinds gewesen, und darnach in Chunrad des M a-richh ofer weylant Statschreiber daselbs Gewaltkämen wär. Also hiet sy derselb Marich-h o fe r gegen der benannten Etat als nm ainSumm Geltz versezt, die sy also bezalen und ausrich-ten mästen; also begerten sy darauf des Rechtenszu fragen, ob in das obgcnant Haus und Hofstaticht billichen zuestücnd, damit sy von derselben Porg-schast bester leichter mücssig wurden , wan er in da-rnmb alles sein Gut zu Fürpfannt eingesetzt hiet."Do ehom in Antburt Andre Amrunger von sei-nes Herrn des Brobsts, und des ganzen Capitels we-gen zu fand Zcnn (8t. 2eno)mit vollen Gewalt undsprach durch Vorsprechen (3)," wie der bcnant seinHerr der Brobst, der vbgenanten Stat für denselbenMarichhofer bezalt und ausgericht hiet Czway unddrcyssig Pfunt Pfenning, also hiet im der benantMarichhofer die Haubtbrief über dasselb Haus, undauch ander Brief, darzue alles sein Gut darumb zuFürpfannt eingesazt, darumb Host er zu Recht, esstüend das obgenant Haus und Hofstat seinem benan-ten Herrn und dem Capitel daselbs pillichen zue, unddes in ir Gewer gesezt, als der benannten Stat Recht

jenes Hauses gesetzt zu werden. ES wird zum Vortheil vonSt. Zeno erkannt, und dem Rötel rc. blos das Einlö-sungsrecht binnen sechs Wochen vorbehalten. Die Klä-ger machen jedoch hicvon keinen Gebrauch und es wird nunvon der Schranne erkannt, daß das Kloster in den Besitzdes Marichhvfcrischen Hauses einzusetzen sey.

(3) Der Bevollmächtigte durfte eben so wenig ohne Versprechervor Gericht handeln, als die Patthei selbst.