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waer, das scholl ab sein, vnd mein her scholl bey denrechten beleihen, dy weil der richter säzz. chäm yeman,der Hintz im icht ze sprechen hiet von des guctz wegen,darumb soll geschehen zwischen in payder, was rechtwaer; chäm aber niempt (niemand), dyweil der rich-ter säzz, so solt darnach dann geschehen, was rechtwaer." also cham niemm, vnd belaib mein her beydem rechten, vntz das ich aufgestund, vnd pat da mitseinen vorsprechen, das ich im ein vrtail werden liezz,wie lang das wcren solt, das man im sein guet vers-chlagt, vnd in vmb chost vnd mü Pracht, vnd doch demrechten niemm nach cham. Da fragt ich die vorspre-chen (3) vnd die piderlcwt, die an der schrann sazzen.die ertailtcn anf iren aid: „man sult den elczten vndden pesten darvmb zu sprechen, dy der schrann gedach-ten (4)." den (denen) sprach ich darvmb zu. di be-
(Z) Die Fürsprecher der Parkheien wurden des Urtheils mir ge-fragt- con5. u Nl a »-r i oiiuscnia PSA. 282. II- 233. Erstam Ende des XV. Jahrhunderts wurde dieses in Vaiern auf-gehoben.
(4) Es ist dieses ein über alle Einwendung sprechender Beweis(wenn es besten noch bedürfte): daß hier in Baiern dieSchoppen durchaus nicht von den Schrannenleuren gesondertwaren. Erst wird in dem gegenwärtigen Falle zuerst dieganze Sch ranne befragt: was Rechtens sey? Diese ur-theilt: es sollten aus ihrer Mitte „die ältesten und be-sten, die der Schrämte gedächten" hierüber des Urtheils ge-fragt werden. Diese von dem Richter ausgesucht, urtheiltennun als sä Mine »cinin erwählte Schoppen. Indessen ent-schied ihr Ausspruch nicht so ganz; denn man liest weiter un-ten, daß zuletzt auch noch der A in t mann d. i. der Frvhn-bole über denselben Rechtssatz auf sein Eid befragt wurde.FuUttenhofen galt übrigens das dänische Rechts buch nicht:sonst würden weder die Biederleute'an der Schrämte, noch