422
vnd pat darumb fragen, waz recht waer (1). Da er->tailtcn die pidcrlewt, die an der schrann sazzen: „wasklag vnd pot auf das guck chömmcn waer, das solt absein, vnd mein Herr ze inekem scholt pey dem recktenbelecken als lang der Richter scizz (2). Chacm yemand,der Hintz (gegen) im ze sprechen hiet, darvm gcschachzwischen im, was recht waer" also cham nieman, vndbelaib (blieb) mein Herr von Metern pey dem rechtenvnh (bis) das ich auf gestund, das gestund also wolbey zehcn Wochen, nickt vil minnaer oder mcr, dasmeinem Herren von metem das vorgenannt gnct ze denandcrnmal aber verchlagt ward von Hansen den snevv--dingcr. da cham er zu dem andernmal aber zu offnerschrann zc loch, vnd pat fragen, was recht waer: ,,scinguet waer im nu zu dem andern mal vercklagt wor-den." da crtailten di piderlewt, dl bey der schrannwaren: „was chlag vnd pot auf das guet chömmcn
(1) Hanns der Schneu ding er hakte den Abt zu Metem we-gen Ansprüchen aus den Hof zu Uttcnbvsen verklagt (wegenwelcher Ansprüche? ist nicht deutlich) und eine gerichtlicheLadung (Pot, Gebot) ausgewirkt. Der Abr erschien; aberder Kläger blieb aus und verfolgte nicht feine Klage. Dieseswurde bis zum drittenmal wiederholt; woran: der Beklagtevon jeder fernern Klage entbunden und gegen alle kunuigeAnsprüche in Sicherheit gesetzt wird. Dies der Gegenstanddieses Briefs.
(2) Die Schrannenleutc erkannten: es habe durch das Erscheinendes Abts die Ladung und jeder mögliche Rechtönachkheil hin-sichtlich des angesprochenen Guts seine Kraft verloren. Ersolle nun während der ganzen Gerichrssitzung gegenwärtig blei-ben (weil der Klä>er, bis der Richter aufstand und denStab aus der Hand legte, noch hätte erscheinen können)worauf den» weiter ergehen solle was Rechtens.