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Heer solcher bezahlter Kleinrichter aller Orten hin zuvertheilen, oder überall, wo keine Richterkollegienihren Sitz haben, die Unterthanen sich selbst zu über-lassen; so müste sich allerdings die Wahl für das letz-te entscheiden, weil es immer noch besser ist, ausserdem gehörigen Rechtsschutze zu leben, als unter einerGewalt, welche uns Uebel thun darf, ohne daß wir sievon uns abwehren dürften. Der Pflanzer am Ohio,welcher mit der geladenen Flinte auf der Schulter hin-ter dem Pfluge hergeht, um gegen den Wilden inseiner Nachbarschaft gerüstet zu seyn, wird mit man-chem nicht tauschen wollen, der im tiefsten Frieden mitandern unter dem Richterstecken eines einzelnen Klein-Cazikcn lebt. — Die über ganz Frankreich zahlreichausgegossenen Friedensrichter, welche nur denNamen und sonst durchaus nichts mit den Friedensrich-tern der Engländer gemein haben, sind, von ihrem,mit der Richtergewalt an sich unverträglichen, Vcrmitt-lcramte abgesehen, nichts anders als vom Staate ge-ring besoldete richterliche Rechtsbeamte, welchesich nur durch die Gegenstände ihrer Amtsgewalt vonandern Richtern unterscheiden, und, so ferne sie vielesogenannte Kleinigkeiten nicht als betraute Schieds«männer, sondern als von oben gegebene Richter, ohneBerufung aburtheilen, und in solchen Fällen nicht ein-mal Protokolle über die gepflogenen Verhandlungenaufzunehmen verbunden sind, eine freie Gewalt üben,welche durch die geöffneten Gerichtsthüren bei weitemnicht gehörig bewacht und in Schranken gehalten wird.Solche Friedensrichter taugen wenig zu vermittelndenVcrgleichsstiftern, eben weil sie Richter sind; sie tau-