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Betrachtungen über die Oeffentlichkeit und Mündlichkeit der Gerechtigkeitspflege
Entstehung
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AlS in Deutschland die Nechtsfürsprccher zumalüuf dem Lande, hinter den Bedürfnissen der Zeit zu«rückgeblieben waren, und, während diese in Kennt-nissen fortschritt, nur immer tiefer in Unwissenheit her-abkamen, da müsse dieser Stand unvermeidlich in Ver-achtung, und durch Verachtung auch in Nichtswürdig-keit versinken (22). Ein Fürsprecher und ,,ein feilMann, der der Lüte Wort spricht", wurden zuletztgleichbedeutende Namen, und an manchen Orten zählteman sie ausdrücklich den verachteten unehrlichen Men-schenclassen bei (23). Rcchtsmänncr, durch gelehrteRitterwürde geschmückt bemächtigten sich endlich desFürsprecheramtS und verdrängten überall die schon ineigner Unehre untergegangenen ungclehrtcn Redner.Dadurch, und durch die ehrenvolle Auszeichnung, wo-mit die römische Gesetzgebung die Rechtsvcrtheidigcrerhebt (24), wurde dieser neue Advokatenstand wieder

(22)Gar wenig Redner werden der Ende auf dem Lande ge-funden, die schreiben und lesen können", sagt um das JahrsM7 der unbekannte Verfasser der Bemerkungen über d e nGebrauch der Landschrannen auf dem Lande(inKrenners L a n d t a g s h a n d l. Bd. xvt. S-380.)

(23) So heist es in einem alten, zu Celte ausgestellten Geburts-briefe v. I. t460.Ouch bekennen wir, das der obeugc-nannte x.nicht geboren ist von unedelichcr und ungeachterHandwerker, als Linwevcr, Psisser, Schcffer, Bader, Lu-

.tenschiager, Keffeler, Swinsnpder, Versprecher und derHantwerg gleich«" es, r§))rec ürr.

r. I. x. 567.

(24) A» B. t. Ist, 6. <1 e »dvoesris divers, j n d, Xdvacsti,g»i diiirniiiit swlugit.'» tsts ^susaruiir, siiLegne detensioni»