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Betrachtungen über die Oeffentlichkeit und Mündlichkeit der Gerechtigkeitspflege
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nahmen nach wenig Jahren nur unter anderer Benen-nung wieder ihre alte Stelle ein; Und das mühsam er-richtete Gebäude steht jetzt, von dem Geiste der es be-wohnen sollte, langst verlassen, und von eben denen inMitbesitz genommen, wider welche es als unbesiegbareBeste dienen sollte, ohne seine eigentliche Bestimmung da.

Wenn ich von der Würde und der Nothwendigkeit-es Fürsprechcramtcs sprach, sv dachte ich nur an Män-ner, welche in freier Selbstständigkeit den Par-theien zur Seite und dem Gerickte gegenüber stehen;welche in Sachen ihres Berufs unerreichbar der Gewaltder Richter, vor welchen und gegen welche sie dasRecht beschützen sollen, auch die Freyheit haben, ihrenBeruf aus »«beengter Brust, mit wüthigem Wort zuerfüllen; welche, als Glieder eines Standes der Ehre,durch die Achtung ihrer Mitbürger und des Staates,an die Würde ihres Berufes fortwährend erinnert, aneinem edlen Stolz eine edle, jeder Nichtswürdigkeitfeindliche Gesinnung nähren- Von denen spreche ichnicht, welchen der Staat, aus heilloser Verblendung,das Recht seiner Bürger zur Vertretung anvertraut,während er sie zugleich wie eine halbverworfene Men-schenklasse, mit Schmach und Schimpf überhäuft, undals gehorsame willige Knechte den Richtern unter dieFüße legt, damit sie, wenn ihnen allenfalls einmal inunbewachter Stunde ein zu freies Wort entfallen sollte,sogleich mit Fußtritten bedient werden können, um fürdie Zukunft gefälligere Sitten zu lernen- Gleichwohlsind es immer nur diese Advokaten, von denen mangewöhnlich spricht und auf welche man hinweist, wenndie Unnützlichkeit oder Schädlichkeit des Advvkatenstau-des erwiesen werden soll.