nach dem Rathe von Geistlichen zukommt. DiejenigenSchranken der Willkühr aber, welche Montesquieuin der Verschiedenheit der Stande monarchisch regierterVölker findet, stehen noch weit enger gezogen und ft-stcr gegründet dem Despoten da entgegen, wo einedas Volk in allen seinen Theilen durchdringende, ausGott selbst abgeleitete, Kasten-Ordnung zugleich dieStaatsordnung bildet. Wenn endlich derselbe dieEinfachheit der Gesetze oder den Mangel anGesetzen als ein eigenthümliches Merkmal despoti-scher Staaten auszeichnet und die Behauptung aus-sprichtt <lsns le-s <ststs chespotiqnes il 1 ?^ s poi'm cleslois; Is jugs sbt Im-meine as re^ls (9); so steht ihmunter anderem entgegen, daß z. B. die Mülteka (10)der Türken wenigstens mit dem Coder Jnstinianseine billige Vergleichung aushakt; daß das große Ge-setzbuch der Chinesen (1s - tsi»§ - lioöüien) in 150.Büchern aus 18 Bänden besteht (11), und das kleinere1» - tsiiiA - Uri-1 i über Urheber, Gehülfen und Begün-
(9) esxi'ie üe, 1 c> is 1. VI. elr. 1. A.
(10) Diese M ülteka d. i> Aus« mmenfluß der Meereumfaßt das ganze Moslemische Rechtssy stein, wurde inder ersten Hälfte des xvl. Jahrhunderts aus früheren zer-streuten Rechrsguellen von Ibrahim Hatcby gesammeltund ist in nicht weniger als 507. Bücher abgetheilt- Vergl.
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ä. chiii-e«. g?om> 1. lueroä,
(11) Bergt, Usireoti'es ssr le» OlilSols. Vol. VIII» p>
220 — 226. und ein kurzer Auszug daraus lom. 1V> x.127—167 —- . a r-7-o v« en lois: II.
k- iL7. — zttuuiieon in der Vorede zum 2 ?a-tsioZ-lui- ; (stanz, llebers,) i«m« i, x. 96. <i).