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sichte die mindeste Anfechtung erlitten hatte. Was Süd-deutschland und Baiern insbesondere betrifft, so findensich in den Urkunden seit dem Jahre 1147 die unwider-sprechlichen Beweise von dem schon damals sehr altenGebrauche dieses fremden Rechts (15); gleichwohl standhier die öffentlich - mündliche Rechtsperwaltung nochmehre Jahrhunderte hindurch in voller Blüthe.
Die deutsche mündliche Rechtspflege hatte in Deutsch-land selbst schon sehr lange die schriftliche zur Ne-benbuhlerin- Jene war blos in den weltlichen Gerich-ten üblich, diese aber, aus leicht begreiflichen Ursachen,schon seit langer Zeit bei den geistlichen Gerichte»in Gebrauch. So waren, um den Beweis nur aus derytähe zu holen, in den geistlichen Gerichten zu Würz-burg alle Verhandlungen schriftlich, und wenn BischofJohann II. in den Kirchenstatuten vom Jahre 1422seinen geistlichen Gerichten-nachdrücklich einschärft, keineSchriftsätze, Klagen, Einreden, Repliken rc. anzuneh-men, wenn nicht diese Schriften von einem Rechtsan-'walte unterschrieben seyen (16); so weist diese Verfügung
(15) ck. v. Lang bairische Jahrh, von 1179-1294-
(Ansbach 1816 .) 333. ff.
(16) Voluiuus etlaur, ul. rulvocai/l litiellis, positionikus er»rticulis, exceptiontkus, rep lleationibus, eou-»rllls er eoeterls cLULsaruur Lvris per eo» couei-p»enilis seu Loriuuuclls uoiu'iuo propiio se suliscillzsur.
Auch wird verordnet, daß diese Gerichte einen Notarius alsProtokollführer gebrauchen sollen, -.inZuiL veces-
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j u r. r r - L e. Abschn. ll, Hft. 1, S. 236, f,