Druckschrift 
Betrachtungen über die Oeffentlichkeit und Mündlichkeit der Gerechtigkeitspflege
Entstehung
Seite
163
Einzelbild herunterladen
 

1Ü3

ter, die hinter dem schützenden Wall ihrer auf Vermu-thung gegründeten amtlichen Glaubwürdigkeit sich nurallzu behaglich fühlen, den Gedanken die Gerichte mitZeugen zu umstellen und erst dadurch die amtliche Glaub-würdigkeit zu begründen, mit der Achtung, welchedem richterlichen Amt gebührt, mit dem Vertrauen,welche man für das Amt und zwar blos weil esAmt ist, ohne alles weitre fordern dürfe, höchst un-vercinbarlich finden: dafür haben sie ihren sehr gutenGrund, wäre dieser auch blos die Anhänglichkeit aneine lang eingewöhnte, überdies dem Richterstolz, derBequemlichkeit und Eigenmacht schmeichelnde Vorstel-lungsart. So dachten aber freilich unsre Vorfahrennicht. Ihnen,> die es besser als wir wüsten, waswahre Ehre ist und was der Würde des Richteramtesziemt, an deren Treue und Redlichkeit, welche Ver-trauen Nicht blos empfängt, sondern auch verleiht, wirNeueren uns so oft erinnern müssen, um mit ihrenTugenden unsre eignen Gebrechen zuzudecken, ih-nen war die Vorstellung von einem blos auf sich selbstruhenden amtlichen Gerichtsglauben, der um einer blo-ßen Vermuthung willen blindes, und doch rechtlich bin-

art. 2.^.<1 aeta lorl oksei'vancla atczue leZItl-innin. t e stlrno nlu in toiense eclenäurn, u!)I jns roll-äitnr., oeto, acl inlnlinnin s e ^ t e in consessoi es , zrrrre-ter I^suiN jucllcein., !n koro Inlei'lorl snksellla pi'aesenLes oc-en^anln. HI i^sl In Ilrlrllins ex 1nte§erriinis Inenl-

xsrls (Hirns, inrl vero In l'ilbn vel kr,Zo liairltnntlbns, <^no-tsnnls rlellZnntor, ae noinlna sornm. In slknin koii leser'nntoi'.In Ivro a iriclloe xrovoeatl, pei' anlmas snus Ipsarn^ne veri-iatein juranllo, ea, ^nasl»Id»VLS2 et ldircllttrsun r juranr n."

11 *