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Betrachtungen über die Oeffentlichkeit und Mündlichkeit der Gerechtigkeitspflege
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Was von der Berathung gilt, darf auf das Ab-stimmen (Votiern, seiiteliu.iiu ldri-e) und auf dieScdlnßfassung (das Aussprechen dcS gefundenen Er-kenntnisses) dnrctmns nicht bezogen werden. Habenstarke Gründe für die Nichtöffentlichkett der Berathungentschieden; so entscheiden noch weit stärkere über dieNothwendigkeit der öffentlichen Abstimmungund U r t h c i ls fin d u n g, und zwar, was jene be-trifft, einer Abstimmung aller Einzelnen mitE n t s ch e i d u ng 6 g r ü n d c n.

Die eigentliche Amtsgewalt eines Richters ausscrtsich erst dann wann er richtet. Dieses Richten ist derMittelpunkt, in welchem seine ganze amtliche Thätigkeitsich sammelt, ist das Wesen des Richteramtcs selbst,derjenige Theil der richterlichen Gewalt, auf welchenalles übrige nur wie das Mittel auf seinen höchstenZweck sich bezicht, und von ihm allein führen Richterund Gerichte ihren Namen- Ein R ich t e rc o l le-gitim richtet indem dessen Glieder stimmen; jedes

das Urtheil von Stund an zu geben nicht entschlossenwäre, Macht haben, sich mit den andern U r-theilcrn, so auch an demselben Gericht sitzen, zn beden-ken und zu unterreden: dabei dann (weder)die Partheicn und ihre Beiständer, noch nie-m andanderer, dann dn Pfleger) oder der Rich-te r, Ge r i ch t sch r e i b e r und die U r t h e i l sp r e ch e rseyn sollen: damit die Urtheilet einander frei erinnernmögen, wie ein seder der Partheien Fürbringen gemerkthabe, und darauf ein göttlich gerecht und förmlich UrtheilSU schöpfen und zu geben wisse." Siehe BeilagenN>. III.