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II) Die Gegenwart der umstehenden dingpfli'el'tigen(gemeinen Schoppen) diente noch überdreseo wesentlichdazu, den Mangel schriftlicher Verhandlungen durch le-
inn mehrmals vor: „ich fragt' des Rechtens an der Schrämnen" (was allenfalls zur Noth noch auf bloße Schoppen be-zogen werden konnte): sondern es brist überdies am Schluß:„Bei den Rechten und an der Schranncn sind gesessen die„weisen vesten Jörg Oberndorfer, — Hannö Hofmann, —„und die bescheidenen" (folgen die Namen von noch 5 Man-„nern, folglich zusammen 7) „und ander stummer Leut„viel, die all aus ihren Eid darum versoligt und eriailt„(gcurkhcilt) haben " (dsto». Lo t c» >. ^. 242. -- 248.)Ganz ähnliche Fälle von Jahren 1402. 1422 . 1438. 1441.finden sich in den dlamiin. Laie. II. 245 — 247. Itt.576. XI. p. 4l3. XU. p. 231. und noch in unzähligen andernGerichtsbkietcn, welche nicht in so ganz deutlichen Ausdrückenüber die Sache sich erklären- — Die lUo,,»,». Lote»ii. x. 242. zeigen uns sogar ein Beispiel eines auf solcheArt gefundenen Hofgericht liehen Urtheils- Der Haupt-mann zu Burghausen, Erasni von Prepsing hegte als ein„Fragec des Rechtens" in, Jahr 1430. ein „Hoftccht", be-setzt mit des Herzogs Heinrich Räten und andern Pi-derl eilten " um in Sachen des Klosters Paumburg wi-der die Amranger zu richten. In dem hierüber ausgefertigtenGerichrsbrief heist es dann unter anderem: „da fragt ich„(Hauptinann Prepsing) an meines obgenannten gnädigen„Herren Räth und die andern Piderleur, die an„dem Rechtcn s afsen, des R ech tens a u f ih r Eide,„die ertailten und verfolgten e int rä ch t i g l i ch„auf ihr Eide, sie u. s. w. — Um den mancherleyBeschwerden des Umfragens unter allen Leuten an der Schran-ne zu begegnen, machte Herzog Ludwig im Jahr 1471.seincn Ständen den Vorschlag, es möchten immer nur 24Rechtsbrecher erwählt werden, welche allein das Urtheil sprä-chen. Dieses wurde zwar nicht durchaus gebilligt, jedoch der