Oeist und Wesen der altdeutschen Genchtsöffentlichkeit.
-vor mehr als anderthalb tausend Jahren trennte derSohn eines in Germanien angesehenen freien Ge-schlechts sich von seinem Vaterlande und zog unter Kö-nig Chlodwig mit nach Gallien hinüber- Hier ge-wann er sich Lehn- und freie Erbgüter, und wurdeAhnherr einer über Frankreich weit verbreiteten Familie,welche unter mancherlei Schicksalen, durch alle dieseJahrhunderte hindurch bis auf den heutigen Tag sicherhalten hat und dort noch immer eine gewisse Rollespielt. Der zurückgebliebene Bruder jenes Läuflingszeugte auf deutscher Erde viele kräftige deutsche Söhne,die stets dem Lande und den Sitten ihrer Ahnen treu,die Stammvater eines ihnen ähnlichen Geschlechtes wur-den , das hockangesehen viele Jahrhunderte hindurch inallen deutschen Gauen mächtig herrschte; jedoch schon vormehr als drei Jahrhunderten nm alles Ansehen kam.Seitdem hatte es sich in thatenlose Verborgenheit zu-rückgezogen, und schien selbst aus dem Andenken derDeutschen sich verloren zn haben-