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Betrachtungen über die Oeffentlichkeit und Mündlichkeit der Gerechtigkeitspflege
Entstehung
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Wohnungen des Bürgers, bis in die Hütten desLandmanns gedrungen. Daher überall, wo die Weis-heit nicht in Zeiten diese nun herrschend gewordeneMeinungen ergriffen hat, um sie selbst als neue Grund-lagen des S^aatsgebäudes zu benutzen (3) jenertiefgcwurzelte Mißmuth, jener unruhige Ueberdrußam Gegenwärtigen, jene ängstlich ungeduldige Sehn-sucht nach einer nahen bessern Zukunft, welche Stim-mungen in dem Beyspiele anderer Völker eine reiche,nicht zu vertilgende Nahrung gefunden haben. DieseUrsachen, und die durch erschütternde Begebenheiteneiner gewaltig aufregenden Zeit lebhaft wieder er-weckte Theilnahme am Oeffentlichen, welche alle Blickedem Staate und dessen Einrichtung und Verwaltungzugewendet hat, so wie noch viele andere mächtig zu-sammen wirkenden Kräfte, haben einen neuen Geist derZeit geschaffen, welcher um sich her eine neue Welt gestal-tet. Verfassung, öffentliche Freiheit, Anerkennungund Schutz der Rechte des Menschen und des Bürgers,Antheil des Volks an den gesetzlichen Anordnungen,welche ihm und seinen höchsten Interessen gelten sollen:dieses ist es, was dieser Zeiten Geist erstrebt, welcherzwar Manchen nur als ein Gespenst erscheint, das,gleich dem finstern Geist im Wallenstein, mit fliegenden

(Z) In dieser Beziehung hat der Genius der deutschen Geschichtedie Namen: Maximilian Joseph l. König von Baicrn,Wilhelm i- König von Würtemberg, Carl AugustGroßherzog von Sachsen, Lud ewig X. Großherzog vonHessen, Lud ewig Grvßherzog von Baden, mit golde-nen Buchstaben in seinen Jahrbüchern verzeichnet, um die-selben einer dankbaren Nachwelt zu überliefern.