der alten Stelle unter dem neuen Himmel auf. Undwenn die Welt der Geister ihre Pole gewendet hat,kebrt auch das äußere Leben der Völker und Staatensich in veränderter Richtung einer andern Sonne zu.Was dann von den frühern bürgerlichen Einrichtungennicht nothwendig allen Zeiten angehört,, stirbt unver-meidlich ab, fällt als Staub auseinander oder löst sichin Fäulniß auf und wird zu einem befruchtenden Moder,aus welchem neue Formen und Gestalten sich erheben,um wie jene zu leben und zu blühen und einst wie sieebenfalls wieder unterzugehen- Es ist heilige Sache je-der Staatsregierung, (die gerade auch darum auf sohoher Warte stehen) den Himmel über ihren Völkern,den Stand seiner Gestirne, die an demselben aufgehen-den Zeichen sorgfältig zn beobachten, damit es ihr mög-lich werde, der Zeit in ihren Geburtswehcn sauft zuHülfe zu kommen, den »Bedürfnissen derselben nachhel-fend oder zuvorkommend zu begegnen und friedlich ver-mittelnd zu verhindern, daß nicht etwa die alte Zeitmit einer neuen in allzuharten Kämpfen zusammen stoße.Mit ibren regen Lebenskräften ist diese ihres Siegesstets im Voraus gewiß, und kommt, langsam oderschnell, im Stillen oder mit Geräusch, im Kampf oderim Frieden, doch immer gewiß zum Ziel. Denn sieschafft und zerstört nicht blos menschlicher Weise, nachm-.'inchlichen Absichten und mit menschlichen Kräften;sondern mit den unwiderstehlichen Mächten der Natur,nach dem ewigen Willen des großen Welt - Geistes,welchem der blinde Eigensinn schwacher Sterblichen ganzumsonst sich entgegen sträubt.
Als sich in unserm alten Deutschland die sonst ein-fach beschränkten Verhältnisse des Lebens weiter ausge-