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Ueber Freiheit und Unter-Ordnung im Staate : mit bes. Rücksicht auf Schlesien
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te ohnfehlbar jeder Lehrer alljährlich wenigstens einen sol-chen Glückssohn präsenriren und so alljährlich eine Eohortkvon Lo,oos in die Gymnasien auf Rechnung des Staa-tes befördert werden u. s. w.. Näher mit dem Volk be-kannt, darf der Verfasser dieses behaupten, daß die Schu-le die Moralität positiv wenig oder nicht beförderte, ob-wohl unser Vaterland, besonders in Volks-Elemenrar-Schu-len sich vor andern auszeichnet, daß nur von dem Fami-lien-Verhältniß durch Legalität und dadurch in der Ge-bräuche tief getretenen Spur ein besseres Heil, besonder«fsir die unteren und dienenden Volks - Klassen zuerwarten, und daß Kant Recht hatte, zu sagen: nur

durch Legalität, also auch durch äußere Mittel (§. zz.)sey Moralität im Volk zu bewirken. Nicht die Volks-Schule, die genug thut, wenn sie die Bibel lesen, schrei-ben und rechnen lehrt, sondern das praktische Leben imSraat, der eine fortgesetzte ErziehungS - Anstalt ist undseyn muß, entwickele durch lebendige Thatlehre, von der Fa-milie und Gemeinde an, dadurch die moralische Bildung,daß der Staar in aller Richtung nur das Döse und nichtdas Gute, das sich selbst entwickelt, bindert; keineswegsaber, daß der Sraat nach der Glückseligmachuugslehre alleHindernisse zu beheben trachtet, welche die Natur selbstnicht zu heben trachtete, indem sie sonst beliebt haben wür-de, durch jeden Menschen die höchste Eigenthümlichkeit desganzen Geschlechtes darzustellen; zumal wir z. B. von derMusik wissen, daß jeder im Ohr ein Mozart ist, wenn cr-emen Mozart hört, aber doch keinen Mozart spielen kann.Und so werde» auch künftig der Welt Männer, wie z. V.Luther und Blücher nicht fehlen, wenn sie auch keineStesscneschc Schule besuchen und keine Systematiker sind.

>) Die Guthshcrrn in Schlesien ließen sonst auf ih-re Kosten viele mehr versprechende Knaben bis zurUniversität und zu Gewerben erziehe», wozu Ta-