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Ueber Freiheit und Unter-Ordnung im Staate : mit bes. Rücksicht auf Schlesien
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wenn sie auch in äußerer Form: den Menschensohi, durchdie Taufe in den Dund der Familie, durch den Unrer-richt und die Confirmazion in die Gemeinde, durch denEid in die Stände, vor alle Gerichtshöfe, auch zum Trau?Altar und zur Erde, ja als Verbrecher versöhnend zumSchaffst geleitet.

Die Kirche dürste auch die Neichsstände bei ihrer re-ligiösen Einweihung ohnbcdenklich berechtigen, in schwie-rigen Collisions - Fälle» über die Interessen nach demtheilenden Gesetz der ewigen Liebe zu coneludircn undnicht nach rücksichtsloser Willeus-Meinung, da völlig rück-sichtslose Wahrheit nur bei Gott und nicht zu suchen ist,in dieser oder jener Lehre dieses oder jenes gleichsam alsStellvertreter des Weltnchters auftretenden Propheten.

Alle sogenannte höchste Maximen der bekannten Mo-ral Systeme reduziren sich erweislich auf den einfachenSatz: Leben und leben lassen, durch die Kirche be-stätiget in den Worten Christi: Alles, das ihr wollet,daß euch die Leute thun sollen, das thut ihr Ihnen.

65.

Unlaugbar herrscht in den Gesetzen der europäischenchristlichen Staate» noch mancher heidnischer Barbarismusder Auerilgung durch Revision nach christlichen Prinzipienerheischt. Unser Zeitalter ist des Weges, da unsere Für-sten sich unter Christi Panier zu einem Fürsten standvor Gott verbunden haben, um mit dem bösen Zeitgeistsiegend Frieden zu schließen; und zweifelsohne wird unsreNachwelt einst sagen: daß wahres christliches Zeitalter erstmit dem Akt der heilige» Allianz begonnen.