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Es ist klar/ bevor noch in ronrreter Ansicht naher vondem Umfang dieser reicheftändischen Verhandlungen zureden ist, daß die Initiative zu denselben, wo nichtvom Fürsten herab, nur von den rommittirenden Ständenausgehen kann; daß die Reichsstande, wie die Corporazio-»en, das Interesse des Staats durch ihr Interesse beför-dern, und umgekehrt; und daß von solchen Reichsständennicht Gesetz-Entwürfe aus idealen Begriffen, sondern nurauf den Grund realer Interessen ausgehen werden; woge-gen VolkS-Repräfentanten, dievonVolks-Zahl-Aggregazionen,nicht von Ständen gewählt werden, nicht nur keine wahreVolks - Repräsentanten sind, wie selbst Rousseau sagte,sondern auch immerhin Gefahr laufen, durch ihre willkühr-lichen, nicht eommittirten, obendrein nicht gewogenen, son-dern nur gezählten Willens - Meinungen den Fluch derNazion auf sich zu laden, selbst bei scheinbar gutem Willen,wie die asseiiclalLL Constituante von Frankreich. Auf dieMehrzahl einer schwarzen oder weißen Kugel, von der Lei-denschaft in die Pandora-Büchse geworfen, das Heil derVölker zu gründen, ist das verwegenste Hazard - Spiel derMenschheit;
*) Hiermit übereinstimmend,, wenn auch nicht in glei-cher Richtung, sagt Ancillon S. n6. „Diewahre ständische Stell - Vertretung eines Volks istdie Vertretung der Interesse» der verschiedenenStande, die mit dem Interesse des Ganzen ausge-glichen werden jollen, und nicht eine Reprcssentazionnach Angabe der Köpfe und nach Flächen-Inhalt."Aber nicht mit, nicht wegen erlösender Liebe, nachSteffens seiner Theorie, wird allgemeine Neprä-senkazivn begehrt. Diese Liebe bedarf keiner Neprä-sencazion. Sie ist, wo sie ist, durch sich selbst,Zweck und Mittel zugleich., Nicht blos die Ansich-