nehmen, was in Sachen der Flüglusi von Neu-em, geschehen, mißlungen oder gelungen ist, auchwie ich fehlgegriffen und was ich bei dem Al-len gelerm habe. Vielleicht gewinn' ich aberLurch solche Darstellung auch jene Phantasierei-chen wieder, wenn sie hören, daß es ohne Ra-dergsrassel und Kurbel, ohne Springfeder- undHcbekwerk, doch wahrhaftig schon ein Srück vor-wärts gegangen ist mit meinen Flugkahnen —wenn auch nicht weit.
Im Juni-Monat vorigen Jahres war ichzu Leipzig, und hatte das Glück, den dortigenProfessoren, Herren Krug, Mollweide und Mö-bius, an die sich Sr. Durchl. der Herzog Emilvon Holstein-Augusicnburg zufällig anzuschlie-ßen geruhte, meine Flugkahne in der dortigenSternwarte porzuzeigen, auch solche vor IhrenAugen im Räume des Lhurmes von der großenTreppe aus, fallen zu lassen, so wie man, nebsteinem billigenden Worte in Nr. 165 der Leipzi-ger Literatur-Zeitung S. 1315 finden kann.Herr Professor Möbius hat seitdem oft Gelegen-heit genommen, denen welche Ihn auf der Stern-warte besuchten, jene Kalme ihrem Bau und ih-rer Bahn nach, zu Gesicht zu bringen.
Sobald ich hierauf in meine Heimath zurück-gekommen war, machte ich mich mit Hülfe ei-nes eben so willigen als geschickten hiesigenTischlermeisters — Böttcher — an den Bau ei-nes großen Flugkahns, eines flachen Kegelsvon 4 Ellen 18 Zoll Leipz. Maaß im Durchmes-ser der Basis, und 8 Zoll Achsenhöhe, an Ge-wieft, zusammt der geringsten Beschwerung,89 Pfund, dessen Bauart man in meiner Ge-schichte der Lüftschwimmkunst weiter beschriebenfinden wird. Der Kahn war gut gerathen, »ruß-te aber, weil es mehr und Andres zu thun gab,