88
beiden Dahnen: Nummer Zwei schießt, vermögeseiner größern Masse, allemal noch ein Stück aufdem Boden rutschend fort, so daß kaum angege-ben werden kann, in welchem Punkte das Fahr-zeug den Boden zuerst erreiche. Hierzu kommtnoch ein ungünstiger Umstand, indem der Kahnsich mit seinem Vorherrande bald hebt baldsenkt, je nachdem der in das Innere hineinzie-hende Lufnwom das Hintertheil mehr oder weni-ger niederhalt, und sonach der Punkt des Aus-fallens auf dem festen, den Fall beendenden Bo-den noch unsicherer zu bestimmen wird. Diese,der Beobachtung ungünstigen Umstande zu besei-tigen, und beide Nummern rücksichtlich der Liefeund Gestaltung der ihnen zukommenden Bahnenbesser vergleichen zu können, habe ich mich fol-genden Mittels bedient:
Ich errichtete an der Wand eines hohen ge-räumigen Zimmers — es war der Hörsaa! derersten Klasse hiesiger Schule — den nach PariserFuß eingetheilten Maßstab —Fig. 3—, imEndpunkt der ebenfalls nach demselbenMaßstabe eingetheilten, auf dem Fußboden gezo-genen Linie Run hatte ich eine schwarzeTafel, die in den verschiedenen Theilpunkten derLinie senkrecht auf den Boden gestellt werdenkonnte — sie heiße die Fangtafel. Diese Fang-tafel war, durch horizontal darüber hinweggezogeneröche Faden in zollbreite Streifen eingetheilt,und wurde, durch Neberfahren mit einem nassenScknvamme, wahrend der Anstellung meiner Ver-suche beständig feucht erhalten. Nun hatte ichmeinen Flugkabn, eh' ich ihn fallen ließ, in deräußersten Vorderflache des vorn überstehendenHolzstabchens mit Kreide bestrichen. Mail denkesich die Fangtafel in irgend einem Punkte S derLinie ausgestellt, und nun den Kahn von «,