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— s. das oben angeführte Buch — da heißt es S.55. vom See-Adler: „Zuweilen steigt er sehr hoch,und dann schwebt er. Herr Schilling sah ihnhoch über dem Horste Herumschweben, und auchbei heiterm Himmel sich hoch in die linst schwirr«gen."
Ich möchte hier und im Folgeirden wissen,ob Wind bedeutend stark wehete. Wo ich traf«tigen Schwebflug sah, war es immer' bei Wind,meistens bei steifem.
„An einem schönen Herbstmorgen, fahrtBrehm fort, 1819, saßen zwei See-Aoler, einPärchen, am Strande der Ostsee. Eine Nebel-krähe wurde das Weibchen gewahr, und stieß solange darauf bis es aufstog. Es stieg nun krei-send in die Höhe, und wurde von der Kräheund seinem Männchen begleit«. Es hob sichschwebend immer höher, so daß ihm die Krähenicht lange folgen konnte, und schwang sich, im-mer schwimmend und in der Lust sich wiegend,zu einer solchen unermeßlichen Höhe hinauf, daßes das schärfste Auge kaum noch bemerken konn-te*); das Männchen erreichte nur die Hälfte die-ser Ungeheuern Höhe."
Eben so heißt es in demselben Buche, S. 89.,vom Fluß-Adler: „Er ist ein gewandter, starker
*) Wenn dieser See-Ädler, nach Brebm, gegen 8 Fußklafterte, so war er in dieser Höhe gegen 40000Fuß über dem Beschauer, wofern die Lehrer derOptik Reckt haben, welche behaupten, ein Gegen-stand verschwinde den Augen, wenn er nin ^000seiner Durchmesser von denselben entfernt ist. Daswäre mehr als die Höhe in welcher, nach Hum-boldt, der Kundin schweben soll. Humboldt stiebtdiese Hohe zu Z6zy Toiscu an — s. dessen Ansichtend. Natur isrer Vd.— und das waren gegen azovsFuß Leipj. Musst. — Auch daS ist hoch genug!