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Aphorismen und Notizen über wichtige Zweige des Finanzwesens
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aber es übersteigt allen Glauben, welche armseligen Gründeoft eine Finanzoperation bestimmen. Würde nun daSSystem der Finanzen öffentlich dargelegt, so würden sie oftreifer überlegen, öfter bei den Verständigen sich Raths er-holen und den ihnen ertheilten Rath auch sorgfältiger prü-fen und vergleichen. Die Kenntniß, so wie das Studiumder Staatswirthschaft und der Finanzen würde allgemeiner.Man würde sich so mancher Finanzcinrichtungen schämen,welche man jetzt noch gar mit dem Stolze der Erfindungzur Schau legt." Wie müßte es nun aber erst da mitden Finanzen aussehen, wenn nicht einmal Praktiker, son-dern nur Praktikanten über sie absprechen und ohne Hülfevon Theorie und Praxis darauf los crperimentiren, unbe-kümmert um ihre nicht augenblicklichen Folgen und dasSchicksal ihrer Zeitgenossen, und gleichgültig, wie die ge-rechte Würdigung der Nachwelt sie schildern mag.

Den sichersten Maaßstab zur Bestimmung der Beiträge,welche chie Gesammtheit der Staatsgcnossen dem Staate znleisten haben, geben sowohl die individuellen Verhältnissedes Landes, seiner Prodnction und geographischen Stellungan, ferner seine Bevölkerung, die Beschaffenheit und Größeder Erwcrbsfähigkeit seiner Einwohner, ihre Industrie desjährlichen Ueberschusscs ihrer Arbeit über die eigene Vereh-rung, die auswärtigen Mittel ihren Consumo zu befördern,dessen Sicherheit und Ergiebigkeit und überhaupt die ferne-ren statistischen Momente, die auf alles dieses Einflußhaben und Quellen des Einkommens eröffnen, erhalten undvermehren. Der Maaßstab für die Bcitragspflichtigkeitdes Individuums hingegen sind die Verhältnisse seiner Theil-nahme am reinen Nationaleinkommen und am Schutze, denihm der Staat leistet.