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vor den Folgen der Finanzverwirrungen vorsehen undschützen, und was am beklagenswerthesten ist, nicht einmalaus dem Altare des Vaterlandes ihren wohlerworbenen Wohl-stand opfern, sondern nur andere ehrbare Leute damit be-reichern, die gerade in der allgemeinen Noth ihr Heil ambesten zu finden wissen, — oder man verschreibt sich auSweiter Ferne Finanzdoctoren, die aus noch größerem Mangeloben erwähnter Kenntnisse den fruchtlosen Aufwand vermeh-ren, das Uebel durch unanwendbare Flickwerke nur erwei-tern, und zugleich eine solche Finanzverwaltung noch tieferin der öffentlichen Meinung stellen und im Auslande lächer-lich machen.
Hätte die öffentliche Darstellung der Lage der Finanzenkeinen anderen Zweck und Nutzen, so würde schon dieservon der größten Bedeutung seyn, daß dadurch einem frucht-baren Nachdenken die Gelegenheit eröffnet und patriotischeInländer zur Anwendung ihrer Talente und Localkenntniffefür das allgemeine Beste ins Interesse gezogen und ge-sichert würden, nur auf richtige Prämissen und Ansichtenihre Urtheile und Vorschläge zu bauen. — Einen anderennoch wichtigeren Vortheil von der Lcffcntlichkeit der Finan-zen giebt der rühmlichst bekannte preußische geheime RathSchmalz an *), wo er sagt: „Unsere Finanzmänner sindmit höchst seltenen Ausnahmen bloße Routiniers, — sienennen das: Praktiker — welche nie die Wissenschaft ihrerKunst studiert haben, mithin auch gar nicht dasGanze des Staats und den Zusammenhang deSEinzelnen kennen. Es ist daher nicht zu verwundern.
*) In seiner neuesten Staatßwirthschafrslehrc in Briefen an einendeutschen Erbprinzen. 8. Berlin 1818, 2. Theil. S. 162.