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Aphorismen und Notizen über wichtige Zweige des Finanzwesens
Entstehung
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Jahre 1779 eine genaue Statistik von allem Grnndeigen-thume Frankreichs aufnehmen zu lassen und dann eine völliggleiche Vertheilung der Grundsteuer nach dieser Statistik an-geordnet. Da das Königthum dieses unterließ, so schafftedie Gegenwart sich selbst ihr Recht, und da ging es dannso her, wie es gegangen hat, da jeder ein schlechter undparteiischer Richter in feiner eigenen Sache ist, so anch dieGegenwart."

Wenn man den Staat kennt, so weiß man anch seineKräfte und weiß, woran eS ihm fehlt. In wie weit jenedann zur Befriedigung für das Abgängige geeignet sind,läßt sich verständig beurtheilen, wenn man das Bedürfnißder beitragspflichtigen Staatsgenossen von ihrem nutzbringen-den Vermögen abzieht und eben so in Rücksicht des Staats-bedarfs verfährt, indem man gleichfalls das Entbehrlichedavon absondert und die Reste von beiden einander gegen-über stellt. Es ist kein Zweifel, daß dieses zugleich außerder sichern Kenntniß aller Verhältnisse, auch noch die An-wendung einer sich weit ausbreitenden Umsicht erfordert.Der Mangel von beiden ist schuld, daß manche Regierun-gen unseres Zeitalters gerade in diesem Zweige der Staats-verwaltung, so sehr er auch den allergrößten Einfluß auf dieErhaltung und den Wohlstand des Gemeinwesens hat, diegrößten Rückschritte machen und zu den verderblichsten Maaß-regeln ihre Zuflucht uchmen, um das zugleich sich stets meh-rende Staatsbcdürfniß zu decken. Kommen dann Momenteder höchsten Finanzvcrlegenheiten, so ergreift man oft ge-rade dort, wo es am wenigsten nöthig wäre, Mittel, diemir die Verzweiflung im Gefolge der Unwissenheit eingebenkann, und zerstört gewissenlos den Wohlstand der rechtlich-sten Familien, die sich gewöhnlich am wenigsten durch List