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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
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Ly8

durch den Nattirmechanismus, sondern durcheinen über alle Natur erhabenen freien Willenbewirkt seyn, und lediglich, inwiefern du siedafür ansichst, schliefest du von ihnen au- auffreie Wesen deinesgleichen. Welches wäre dennnun das Gesetz in dir, nach dem du die Be-stimmungen anderer von dir absolut unabhän-giger Willen dir entwickeln könntest? Kurz,diese gegenseitige Erkenntniß und Wechselwir-kung freier Wesen schon in dieser Welt, istnach Natur- und Dcnkgefctzen völlig unbegreif-lich, und läßt sich erklären lediglich durch dasEine, in dem sic Zusammenhängen, nach demsie für sich getrennt sind, durch den unendli-chen Willen, der alle in seiner Sphäre hältund trägt. Nicht unmittelbar von dir zu mir,und von mir zu dir strömt die Erkenntniß, diewir von einander haben; wir für uns sinddurch eine unübersteigliche Grcnzscheiduug ab-gesondert. Nur durch unsre gemeinschaftlichegeistige Quelle wissen wir von einander; nurin ihr erkennen wir einander, und wirken wir