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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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— ry5. —

so wenig urthcilen, als ein einzelner Ton imGesänge über die Harmonie des Ganzen ur-theilen könnte. Aber was ich selbst scyn sollein dieser Harmonie der Geister, muß ich wistscn, denn nur ich selbst kann mich dazu ma<chen, und es wird mir unmittelbar offenbartdurch eine Stimme, die aus jener Welt zumir herüber tönt. So stehe ich mit dem Ei»neu, das da ist, in Verbindung, und nehmeTheil an seinem Scyn. Es ist nichts wahr-haft Reelles, Dauerndes, Unvergängliches anmir, als diese bcivcn Stücke: die Stimmemeines Gewissens und mein freier Gehorsam.Durch die erste neigt die geistige Welt sich zumir herab, und umfaßt mich, als eins ihrerGlieder; durch den zweiten erhebe ich michselbst in diese Welt, ergreife sie und wirke inihr. Jener unendliche Wille aber ist der Ver-mittler zwischen ihr und mir; denn er selbst istder Urquell von ihr und von mir. — Diesist das ciuzbge Wahre und Unvergängliche, nachwelchem hin meine Seele aus ihrer innersten