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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
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mäßig, und die Quelle und Richtschnur allesandern Vcrnunftmäßigen sey, daß sic nach nichtssich richte, alles andere aber nach ihr sich rich-ten, und von ihr abhängig werden müsse —eine Ucberzeugung, zu welcher ich abermals»licht von außen, sondern nur innerlich gelan-gen kann, durch den unerschütterlichen Beifall,den ich, mit Freiheit, jener Forderung gebe —dies war das zweite Glied meines Denkens.Und erst von diesen Gliedern ans kam ich zumGlauben an eine übersinnliche, ewige Welt.Hebe ich die erster» auf, so kann vom letzter»nicht weiter die Rede sepu. Eben, wenn esso sich verhielte, wie Viele sagen, und es ohneweitern Bcweiß als von selbst sich verstehendvorausschen, und es als den höchsten Gipfel derLebensweisheit anpreisen, daß alle menschlicheTugend stets nur einen bestimmten äußernZweck vor sich haben, und daß sie der Erreich-barkeit dieses Zwecks erst sicher seyn müsse, ehesie handeln könne, und ehe sie Tugend sey —daß sonach die Vernunft gar nicht in sich selbst