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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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verbinden sie sich nothwendig zu dem einigen,gemeinsamen Zwecke, und cs entsteht ein Kör«per, den allenthalben derselbe Geist und die-selbe Liebe belebt. Zeder Nachtheil des Einzel-nen ist nun, da er nicht mehr Vortheil fürirgend einen andern scyn kann, Nachthcil fürdas Ganze, und für jedes einzelne Glied des-selben, und wird in jedem Gliede mit demsel-ben Schmerze empfunden, und mit derselbenThätigkeit erseht; jeden Fortschritt, den einwlensch gemacht hat, hat die ganze mensch-liche Natur gemacht. Hier wo das kleine,enge Selbst der Personen schon durch die Ver-fassung vernichtet ist, liebt jeder jeden andernwahrhaft als sich selbst, als Bestandthcil jenesgroßen Selbst, das allein für seine Liebe übrigbleibt, und von dem auch er nichts mehr ist,als ein bloßer Bestandthcil, der nur mit demGanzen zugleich gewinnen oder verlieren kann.Hier ist der Widerstreit des Bösen gegen dasGute aufgehoben, denn es kann kein Bösesmehr aufkommen. Der Streit der Guten un-