Durch diese Gebote des Gewissens alleinkommt Wahrheit und Realität in meine Vor-stellungen. Ich kann jenen die Aufmerksam-keit und den Gehorsam nicht verweigern, ohnemeine Bestimmung aufzugebcn.
Ich kann daher der Realität, die sie herberführen, den Glauben nicht versagen, ohnegleichfalls meine Bestimmung zu verlaugnen.Es ist schlechthin wahr, ohne weitere Prü-fung und Begründung, es ist das ersteWahre, und der Grund aller andern Wahr-heit und Gewißheit, daß ich jener Stim-me gehorchen soll: es wird mir sonach in die-ser Denkweise alles wahr, und gewiß, wasdurch die Möglichkeit eines solchen Gehorsamsals wahr und gewiß vorausgesetzt wird.
Es schweben mir vor Erscheinungen imRaume, auf welche ich den Begriff meinerselbst übertrage: ich denke sie mir als Wesenmeines gleichen. Eine dnrchgeführte Spekula-tion hat mich ja belehrt, oder wird mich be-lehren, daß diese vermeinte Vcrnunftwesen