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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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nie selbst eine Thalsache aus. Sie, diese Stim-me meines Gewissens, gebietet mir in jederbesonder!! Lage meines DaseynS, was ich be-stimmt in dieser Lage zu rhun, was ich in ihrzu meiden habe: sie begleitet mich, wenn ichnur aufmerksam auf sic höre, durch alle Be-gebenheiten meines Lebens, und sic versagt mirnie ihre Belohnung, wo ich zu handeln habe.Sie begründet unmittelbar Ueberzeugung, undreißt unwiderstehlich meinen Beifall hin: esist mir unmöglich, gegen sie zu streiten.

Auf sie zu hören, ihr redlich und unbefan-gen ohne Furcht und Klügelei zu gehorchen.Lies ist meine einzige Bestimmung, dies derganze Zweck meines DaseynS. Mein Lebenhört auf ein leeres Spiel ohne Wahrheit undBedeutung zu scyn. Es soll schlechthin etwasgeschehen, weil cs nun einmal geschehen soll:dasjenige, was das Gewissen nun eben vonmir, von mir der ich in diese Lage komme,fordert; daß cs geschehe, dazu, lediglich dazubin ich da; um es zu erkennen, habe ich Ver-stand; um es zu vollbringen, Kraft.