nie selbst eine Thalsache aus. Sie, diese Stim-me meines Gewissens, gebietet mir in jederbesonder!! Lage meines DaseynS, was ich be-stimmt in dieser Lage zu rhun, was ich in ihrzu meiden habe: sie begleitet mich, wenn ichnur aufmerksam auf sic höre, durch alle Be-gebenheiten meines Lebens, und sic versagt mirnie ihre Belohnung, wo ich zu handeln habe.Sie begründet unmittelbar Ueberzeugung, undreißt unwiderstehlich meinen Beifall hin: esist mir unmöglich, gegen sie zu streiten.
Auf sie zu hören, ihr redlich und unbefan-gen ohne Furcht und Klügelei zu gehorchen.Lies ist meine einzige Bestimmung, dies derganze Zweck meines DaseynS. — Mein Lebenhört auf ein leeres Spiel ohne Wahrheit undBedeutung zu scyn. Es soll schlechthin etwasgeschehen, weil cs nun einmal geschehen soll:dasjenige, was das Gewissen nun eben vonmir, von mir der ich in diese Lage komme,fordert; daß cs geschehe, dazu, lediglich dazubin ich da; um es zu erkennen, habe ich Ver-stand; um es zu vollbringen, Kraft.