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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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den Glauben in seine Vordersätze gelegt hat,aus welcher e6 vielleicht weiter hin unrichtigschließt. Zeh besitze, nachdem ich dieses weiß,den Prüfstein aller Wahrheit, nnd aller lieber-zeugung. Aus dem Gewissen allein stammtdie Wahrheit: Was diesem, und der Möglich-keit, und dem Entschlüsse, ihm Folge zu leisten,widerspricht, ist sicher falsch, und eS ist keineUcberzeugnng davcn möglich; wenn ich auchetwa die Trugschlüsse, durch die es zu Standegebracht ist, nicht entdecken könnte.

Nicht anders verhält es sich mit allen Men-schen, welche je das Licht der Welt erblickt ha-ben. Auch ohne sich dessen bewußt zu scun,fassen sie alle Realität, welche für sie da ist,lediglich durch den Glauben; und dieser Glaubedringt sich ihnen aus mit ihrem Daseyn zwgleich, ihnen insgesamt angebvhren. Wie könntees auch anders seyn? Liegt im bloßen Wissen,im bloßen Hinschauen und Hindenken, einmalkein Grund, unsre Vorstellungen für mehr zuhalten, als für bloße, jedoch mit Nvthwendig-