kg Täuschung meines auf mich selbst einge-schränkten Gesichtskreises scyn? Ich habe kei-nen Grund dies anzunehmen; aber eben sowenig einen Grund, es zu läugncn. Ichmuß mir bekennen, daß ich darüber schlechthinnichts weiß, noch wissen kann.
Fühle ich denn etwa auch jene recke Thar-kraft, die ich mir — wunderbar genug — an-muthe, ohne etwas von ihr zu wissen? Keincs-wcges; sie ist das nach dem wohlbekanntenGesetze des Denkens, wodurch alle Vermögenund alle Kräfte zu Staude kommen, zu demBestimmten, der gleichfalls erdichteten reel,len Handlung, hinzu erdichtete Bestimm-b a r e.
Ist jenes Hcrausvcrwcisen ans dem bloßenBegriffe auf eine vermeinte Realisieung des-selben etwas anders, als das gewöhnliche undwohlbekannte Verfahren alles objeeriven Den-kens, da cs kein bloßes Denken seyn, sondernnoch etwas außer dem Denken bedeuten will?Durch welche Unredlichkeit, soll dieses Versah-