etwas bedeuten, und wenn meinem gesumm-ten Wissen nichts außer dem Wissen entspricht,so finde ich mich um mein ganzes Leben betro-gen. Es ist überall nichts außer meinerVorficlluug — ist dem natürlichen Sinne einlächerlicher thörichter Gedanke, den kein Menschin vollem Ernste äußern könne, und der keineWiderlegung bedürfe. Er ist dem unterrichte-ten Urtheile, welches die tiefen, durch bloßesRäsonnement unwiderlegbaren Gründe dessel-ben kennt, ein nlederschlagcndcr und vernich-tender Gedanke»
Und welches ist denn dieses außer der Vor-stellung Liegende, das ich mit meinem heiße-sten Sehnen umfasse? Welches die Gewalt,mit der es sich mir aufdringt? Welches ist derMittelpunkt in meiner Seele, an welchen cssich hängt und anhestet — nur zugleich mitihr selbst vcrtilgbar?
Nicht bloßes Wissen, sondern nach deinemWissen Thun ist deine Bestimmung: so er-tönt es laut im Znnersten meiner Seele, so